Същността на благодатта

374 същността на благодаттаManchmal kommen mir Bedenken zu Ohren, wir würden die Gnade zu sehr in den Vordergrund stellen. Als empfohlenes Korrektiv wird dann vorgebracht, wir könnten doch gleichsam als Gegengewicht zur Lehre von der Gnade die des Gehorsams, der Gerechtigkeit und anderer Pflichten, die in der Heiligen Schrift und insbesondere im Neuen Testament Erwähnung finden, berücksichtigen. Wer sich angesichts «zu viel gewährter Gnade» Sorgen macht, hegt durchaus berechtigte Bedenken. Leider lehren einige, dass es irrelevant sei, wie wir leben, wenn wir doch aus Gnade und nicht durch Werke errettet werden. Für sie ist Gnade gleichbedeutend damit, keine Verpflichtungen, Regeln oder erwartungsgerechten Beziehungsmuster zu kennen. Für sie bedeutet Gnade, dass so ziemlich alles Akzeptanz findet, da ja ohnehin alles im Vorhinein vergeben ist. Diesem Irrglauben gemäss ist Gnade ein Freifahrtschein – gewissermassen eine Blankovollmacht, tun zu können, was man will.

антиномианизъм

Als Antinomismus bezeichnet man eine Lebensform, die ein Leben ohne oder gegen jegliche Gesetze oder Regeln propagiert. Die ganze Kirchengeschichte hindurch war dieses Problem Gegenstand von Schrift und Predigt. Dietrich Bonhoeffer, ein Märtyrer des Naziregimes, sprach in seinem Buch Nachfolge in diesem Zusammenhang von «billiger Gnade». Im Neuen Testament wird der Antinomismus angesprochen. Paulus bezog sich in seiner Entgegnung auf die Anschuldigung, seine Hervorhebung der Gnade ermuntere die Menschen, «in der Sünde [zu] beharren, damit die Gnade umso mächtiger werde» (Römer 6,1). Die Antwort des Apostels fiel kurz und nachdrücklich aus: «Das sei ferne!» (V.2). Wenige Sätze später wiederholt er den gegen ihn vorgebrachten Vorwurf und antwortet darauf: «Wie nun? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne!» (V.15).

Die Antwort des Apostels Paulus auf den Vorwurf des Antinomismus war eindeutig. Wer argumentiert, Gnade bedeute, alles sei erlaubt, weil es ja vom Glauben her abgedeckt sei, irrt. Aber warum? Was ist da falsch gelaufen? Liegt das Problem wirklich bei «zu viel Gnade»? Und besteht seine Lösung tatsächlich darin, ebenjener Gnade irgendein Gegengewicht gegenüberzustellen?

Кой е истинският проблем?

Истинският проблем е да вярваме, че благодатта означава, че Бог прави изключение по отношение на спазването на правило, заповед или задължение. Ако Грейс действително означаваше да се дават изключения от правилата, тогава с толкова много благодат щеше да има толкова изключения. И ако някой каже Божията милост, тогава можем да очакваме от него да има изключение за всяко от нашите задължения или отговорности. Колкото повече милост, толкова по-изключения, по отношение на послушание. И колкото по-малко милост, толкова по-малко изключения, хубава малка сделка.

Такава схема може би най-добре описва това, на което е способна човешката благодат в най-добрия случай. Но нека не забравяме, че този подход измерва благодатта в покорство. Той ги брои и двете един срещу друг, при което става въпрос за постоянна назад и напред Гезерре, в която никога не идва мир, защото и двамата са в конфликт помежду си. И двете страни унищожават взаимния успех. Но за щастие такава схема не отразява благодатта, практикувана от Бога. Истината за благодатта ни освобождава от тази фалшива дилема.

Божията благодат лично

Wie definiert die Bibel Gnade? «Jesus Christus selbst steht für Gottes Gnade uns gegenüber». Der Segen Paulus‘ am Ende des 2. Korintherbriefs verweist auf «die Gnade unseres Herrn Jesus Christus». Gnade lässt uns Gott aus freien Stücken in Gestalt seines Fleisch gewordenen Sohnes zuteilwerden, der uns seinerseits gnädig Gottes Liebe übermittelt und uns mit dem Allmächtigen aussöhnt. Was Jesus uns gegenüber widerfahren lässt, offenbart uns Wesen und Charakter des Vaters und des Heiligen Geistes. Die Heilige Schrift offenbart uns, dass Jesus der getreue Abdruck von Gottes Wesen ist (Hebr 1,3 Elberfelder Bibel). Dort heisst es, «er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes» und es habe «Gott wohlgefallen, dass in ihm alle Fülle wohnen sollte» (Kol 1,15;19). Wer ihn sieht, der sieht den Vater, und wenn wir ihn erkennen, werden wir auch den Vater erkennen (Johannes 14,9;7).

Jesus erläutert, dass er lediglich tue, «was er den Vater tun sieht» (Johannes 5,19). Er lässt uns wissen, dass nur er den Vater kenne und nur er allein ihn offenbare (Mt 11,27). Johannes berichtet uns, dass dieses Wort Gottes, das von Anbeginn mit Gott existiert hat, Menschengestalt annahm und uns «eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater [zeigte], «voller Gnade und Wahrheit». Während «das Gesetz [...] durch Mose gegeben [ist]; [ist] die Gnade und Wahrheit [...] durch Jesus Christus geworden.» In der Tat, «von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.» Und sein Sohn, der von ewigen Zeiten an im Herzen Gottes weilt, «hat ihn uns verkündigt» (Johannes 1,14-18).

Jesus verkörpert Gottes Gnade uns gegenüber – und er offenbart in Wort und Tat, dass Gott selbst voller Gnade ist. Er selbst ist Gnade. Er schenkt sie uns aus seinem Wesen – demselben, dem wir in Jesus begegnen. Er beschenkt uns weder aus Abhängigkeit uns gegenüber, noch aufgrund irgendeiner Verpflichtung uns gegenüber, uns Wohltaten zukommen zu lassen. Gott schenkt aufgrund seines freigebigen Wesens Gnade, d.h. er schenkt sie uns in Jesus Christus aus freien Stücken. Paulus nennt die Gnade in seinem Brief an die Römer ein freigebiges Geschenk Gottes (5,15-17; 6,23). In seinem Brief an die Ephesereser verkündet er in einprägsamen Worten: «Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich niemand rühme» (2,8-9).

Alles, was Gott uns zuteilwerden lässt, schenkt er uns grossherzig aus Güte, aus dem tief empfundenen Wunsch heraus, einem jeden Geringeren, von ihm Unterschiedenen, Gutes zu tun. Seine Gnadenakte entspringen seinem gütigen, freigebigen Wesen. Er hört nicht auf, uns aus freien Stücken an seiner Güte teilhaben zu lassen, selbst wenn er damit auf Widerstand, Auflehnung und Ungehorsam aufseiten seiner Schöpfung stösst. Auf Sünde reagiert er mit uns aus freien Stücken entgegengebrachter Vergebung und Aussöhnung, die uns kraft des Sühneopfers seines Sohnes zuteilwird. Gott, der Licht ist und in dem keine Finsternis wohnt, gibt sich uns in seinem Sohn durch den Heiligen Geist selbst freiwillig hin, damit uns Leben in seiner ganzen Fülle gegeben sei (1 Johannes 1,5; Johannes 10,10).

Бог винаги ли е бил милостив?

За съжаление, често се твърди, че Бог първоначално (преди грехопадението) обеща да даде добротата си (Адам и Ева, а по-късно и Израел) само когато неговото творение изпълни определени условия и изпълнени задължения, които той й наложи. Ако тя не направи това, той също нямаше да е много мил с нея. Така той не би й дал никаква прошка и вечен живот.

Nach dieser falschen Sichtweise steht Gott mit seiner Schöpfung in einer vertraglichen «Wenn ..., dann ...»-Beziehung. Jener Vertrag beinhaltet dann Bedingungen bzw. Verpflichtungen (Regeln oder Gesetze), welche die Menschheit einhalten muss, um empfangen zu können, was Gott ihr anträgt. Dieser Auffassung zufolge steht für den Allmächtigen an erster Stelle, dass wir die von ihm aufgestellten Regeln einhalten. Wenn wir diesen nicht gerecht werden, wird er uns sein Bestes vorenthalten. Schlimmer noch, er wird uns zuteilwerden lassen, was nicht gut ist, was nicht zum Leben, sondern zum Tod führt; jetzt und in Ewigkeit.

Diese falsche Sichtweise betrachtet das Gesetz als wichtigstes Attribut von Gottes Wesen und somit auch als wichtigsten Aspekt von seiner Beziehung zu seiner Schöpfung. Dieser Gott ist im Wesentlichen ein Vertragsgott, der mit seiner Schöpfung in einer von Gesetzen und Bedingungen getragenen Beziehung steht. Er führt diese Beziehung nach dem «Herr und Sklave»-Prinzip. Nach dieser Auffassung ist Gottes Freigebigkeit, was seine Güte und Segnungen einschliesslich der Vergebung anbelangt, weit vom Wesen jenes von ihr propagierten Gottesbildes entfernt.

По принцип Бог не стои за чиста воля или чист легализъм. Това става особено ясно, когато погледнем към Исус, който ни показва Отец и изпраща Святия Дух. Това става ясно, когато чуем от Исус за неговата вечна връзка с Неговия Отец и Святия Дух. Той ни уведомява, че неговата природа и характер са идентични с това на Отец. Взаимоотношението баща-син не се характеризира с правила, задължения или изпълнение на условия, за да се получат обезщетения по този начин. Бащата и синът не са в правоотношение. Не сте сключили договор помежду си, според който неспазването от една страна на другата е равностойно на неизпълнение. Идеята за договорна, законова връзка между баща и син е абсурдна. Истината, която ни разкрива Исус, е, че връзката им е белязана от свещена любов, вярност, увереност в себе си и взаимно прославяне. Молитвата на Исус, както четем в глава 17 на Евангелието на Йоан, ясно показва, че тази триединна връзка е основата и източник на Божието действие във всяко отношение; защото той винаги действа според себе си, защото е верен.

С внимателно изучаване на Писанията става ясно, че Божието отношение към Своето творение, дори след грехопадението с Израел, не е обвързано с договор: то не е изградено върху условия, които трябва да се спазват. Важно е да осъзнаем, че Божиите взаимоотношения с Израел не са фундаментално основани на закона, а не на договор, който да бъде тогава. Павел също знаеше това. Всемогъщите отношения с Израел започнаха със завет, обещание. Законът на Моисей (Тората) влезе в сила 430 години след въвеждането на завета. С оглед на времевата линия, законът едва ли ще бъде основата за Божиите отношения с Израел.
Im Rahmen des Bundes bekannte sich Gott aus freien Stücken und mit seiner ganzen Güte zu Israel. Und wie Sie sich erinnern werden, hatte dies nichts damit zu tun, was Israel selbst Gott zu bieten vermochte (5. Mo 7,6-8). Vergessen wir nicht, dass Abraham Gott nicht kannte, als dieser ihm zusicherte, ihn zu segnen und ihn zu einem Segen aller Völker werden zu lassen (1. Mo 12,2-3). Ein Bund ist ein Versprechen: Er wird aus freien Stücken gewählt und ebenso gewährt. «Ich will euch annehmen zu meinem Volk und will euer Gott sein», sprach der Allmächtige zu Israel (2. Mo 6,7). Gottes Segensschwur war einseitig, er kam allein von seiner Seite. Er ging den Bund als Ausdruck seiner ihm eigenen Natur, seines Charakters und Wesens ein. Seine Schliessung mit Israel war ein Akt der Gnade – ja, der Gnade!

Betrachtet man die ersten Kapitel der Genesis nochmals eingehend, so wird deutlich, dass Gott mit seiner Schöpfung nicht gemäss einer Art vertraglichem Übereinkommen verkehrt. Zunächst einmal war die Schöpfung selbst ein Akt freiwilligen Schenkens. Es gab nichts, was das Recht auf Existenz, weit weniger noch guter Existenz verdiente. Gott selbst erklärt: «Und es war gut», ja, «sehr gut». Gott lässt seine Güte aus freien Stücken seiner Schöpfung, die ihm weit unterlegen ist, zugutekommen; er schenkt ihr Leben. Eva war Gottes Geschenk der Güte Adam gegenüber, auf dass dieser nicht länger allein sei. Gleichermassen schenkte der Allmächtige Adam und Eva den Garten Eden und machte es ihnen zur einträglichen Aufgabe, ihn so zu pflegen, dass er fruchtbar werde und Leben in Hülle und Fülle abwerfe. Adam und Eva erfüllten keinerlei Bedingungen, bevor ihnen diese guten Gaben von Gott aus freien Stücken zuteil- wurden.

Как беше след падането, когато свещеничеството навлезе? Оказва се, че Бог продължава да упражнява доброто си доброволно и безусловно. Не беше ли намерението му да даде на Адам и Ева възможност за покаяние след непокорството си, акт на благодат? Също така помислете как Бог ги е снабдявал с кожи за облекло. Дори отхвърлянето й от Едемската градина беше акт на благодат, който трябваше да я предпази от използването на дървото на живота в греховността си. Божията защита и провидението към Каин може да се види само в същата светлина. Също така, в защитата, която той даде на Ной и неговото семейство, както и на увереността в дъгата, виждаме Божията благодат. Всички тези актове на благодат са дарове, дадени доброволно в името на Божията доброта. Никой от тях не е награда за изпълнението на каквито и да било, дори малки, правно обвързващи договорни задължения.

Грейс като незаслужено благоволение?

Бог винаги споделя свободно своето творение със своята доброта. Той прави това завинаги от най-съкровеното си същество като Отец, Син и Святи Дух. Всичко, което прави тази Троица да се проявява в сътворението, идва от изобилието на вътрешната му общност. Правно и договорно взаимоотношение с Бог не би почитало триединния творец и автор на завета, а го направил чист идол. Идолите винаги влизат в договорни отношения с онези, които удовлетворяват глада си за признание, защото те се нуждаят от своите последователи толкова, колкото и техните. И двете са взаимозависими. Ето защо те си помагат взаимно заради собствените си цели. Зърното на истината, присъщо на поговорката, че благодатта е незаслужено Божие благоволение, е просто, че ние не го заслужаваме.

Божията доброта преодолява злото

Благодатта не влиза в игра само в случай на грях като изключение от всеки закон или задължение. Бог е милостив, независимо от фактическата природа на греха. С други думи, няма нужда от явна греховност, за да бъде милостива. Неговата благодат продължава да съществува дори когато има грях. Следователно е вярно, че Бог не престава да дава добротата на своето творение по собствена свободна воля, дори ако не го заслужава. След това той доброволно й дава прошка за цената на собственото си примирително изкупление.

Auch wenn wir sündigen, bleibt Gott treu, weil er sich selbst nicht verleugnen kann, so wie es bei Paulus heisst «[...] sind wir untreu, so bleibt er doch treu» (2. Tim 2,13). Da Gott sich selbst gegenüber stets wahrhaftig bleibt, bringt er uns auch dann seine Liebe entgegen und hält an seinem heiligen Plan für uns fest, selbst wenn wir dagegen aufbegehren. Diese Beständigkeit uns gewährter Gnade zeigt, wie ernst es Gott ist, sich seiner Schöpfung gegenüber gut zu erweisen. «Denn Christus ist schon zu der Zeit, als wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben [...] Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren» (Römer 5,6;8). Der besondere Charakter der Gnade wird gerade da umso deutlicher spürbar, wo er die Finsternis erhellt. Und so sprechen wir von Gnade meist im Zusammenhang von Sündhaftigkeit.

Бог е милостив, независимо от греховността ни. Доказва се, че е верен на своето творение и се придържа към обещаващата си съдба. Ние можем напълно да разпознаем това в Исус, който при завършването на своето изкупление не позволява да бъде разубеден от силата на злото зло. Силите на злото не могат да му попречат да даде живота си, за да живеем. Нито болката, нито страданието, нито най-тежкото унижение не биха могли да му попречат да следва своята свята, родена в любов съдба и да примири човека с Бога. Божията доброта не изисква злото да се превърне в добро. Но когато става дума за зло, доброто знае точно какво да прави: то е за преодоляването му, за победата му и превземането му. Така че няма прекалено много благодат.

Благодат: закон и послушание?

Що се отнася до благодатта, как гледаме на Стария Завет, както и на християнското подчинение в Новия Завет? Още веднъж, когато осъзнаем, че Божият завет е едностранно обещание, отговорът е почти очевиден: обещанието предизвиква отговор на това, което е направено да се направи. Спазването на обещанието обаче не зависи от тази реакция. В този контекст има само две възможности: да се вярва на обещанието за пълно доверие в Бога или не. Законът на Моисей (Тората) ясно казал на Израел какво означава да се довери на Божия завет в тази фаза преди окончателното изкупление на обещанието, което той е направил (т.е. преди появата на Исус Христос). В Своята милост, Всемогъщият Израел разкрива начина на живот, който трябва да води в рамките на своя завет (Стария Завет).

Die Thora war Israel von Gott als freizügige Gabe entgegengebracht worden. Sie sollte ihnen helfen. Paulus nennt sie einen «Erzieher» (Gal 3,24-25; Menge-Bibel). So sollte sie als wohlwollende Gnadengabe des Allmächtigen Israel gegenüber betrachtet werden. Das Gesetz wurde im Rahmen des Alten Bundes erlassen, der in seiner Verheissungsphase (in Erwartung seiner Erfüllung in der Gestalt Christi im Neuen Bund) ein Gnadenpakt war. Es sollte der von Gott aus freien Stücken gewährten Bestimmung des Bundes dienen, Israel zu segnen und es zum Wegbereiter der Gnade für alle Völker zu machen.

Бог, който остава верен на себе си, иска да живее същата извъндоговорна връзка с хората в Новия Завет, които са намерили удовлетворение в Исус Христос. Той ни дава всички благословии на Неговото Единение и помирение, Неговата Смърт, Възкресение и Възнесение. Всички ползи от неговото бъдещо царство ще ни бъдат предложени. Освен това ни се предлага щастието, което Святият Дух живее в нас. Но предлагането на тези благодат в Новия Завет изисква реакция - точно същата реакция, която Израел трябваше да прояви: вяра (доверие). Но в контекста на Новия Завет вярваме в неговото изпълнение, а не в обещанието си.

Нашата реакция на Божията доброта?

Wie sollte unsere Reaktion auf die uns entgegengebrachte Gnade aussehen? Die Antwort lautet: «Ein Leben im Vertrauen auf die Verheissung». Das ist mit einem «Leben im Glauben» gemeint. Beispiele eines solchen Lebenswandels finden wir bei den «Heiligen» des Alten Testaments (Hebr. 11). Es hat Folgen, wenn man nicht im Vertrauen auf den verheissenen bzw. verwirklichten Bund lebt. Mangelndes Vertrauen auf den Bund und seinen Urheber beschneidet uns seines Nutzniessens. Israels fehlendes Vertrauen brachte es um seine Lebensquelle – seine Nahrung, sein Wohl und seine Fruchtbarkeit. Misstrauen stand seiner Beziehung zu Gott so sehr im Wege, dass ihm die Teilhabe an so ziemlich allen Gnadengaben des Allmächtigen versagt blieb.

Gottes Bund ist, wie Paulus uns erklärt, unwiderruflich. Warum? Weil der Allmächtige getreulich an ihm festhält und ihn aufrechterhält, auch wenn es ihn teuer zu stehen kommt. Gott wird nie von seinem Wort abrücken; er kann nicht gezwungen werden, sich seiner Schöpfung bzw. seinem Volk gegenüber wesensfremd zu verhalten. Selbst mit unserem mangelnden Vertrauen auf die Verheissung können wir ihn nicht dazu bringen, sich selbst gegenüber untreu zu werden. Das ist gemeint, wenn davon die Rede ist, Gott handle «um seines Namens willen».

Всички инструкции и заповеди, които са свързани с него, са във вярата в Бог, послушанието ни свободно и свободно на благодатта, послушанието. Тази благодат намира своето изпълнение в предаността и откровението на самия Бог в Исус. За да се наслади на тях, човек трябва да приеме дарбите на Всемогъщия и нито да ги отхвърли, нито да ги игнорира. Обредите (заповедите), които намираме в Новия Завет, свидетелстват за това, което означава за Божия народ, след основаването на Новия Завет, да приемат и да се доверяват на Божията благодат.

Какви са корените на послушанието?

Wo finden wir also die Quelle des Gehorsams? Sie entspringt dem Vertrauen auf Gottes Treue gegenüber den Zielsetzungen seines Bundes, wie sie in Jesus Christus verwirklicht wurden. Die einzige Form des Gehorsams, an der Gott liegt, ist der Glaubens gehorsam, der sich im Glauben an des Allmächtigen Beständigkeit, Worttreue und Treue sich selbst gegenüber manifestiert (Römer 1,5; 16,26). Gehorsam ist unsere Antwort auf seine Gnade. Paulus lässt diesbezüglich keinen Zweifel aufkommen – das wird insbesondere an seiner Aussage deutlich, dass die Israeliten nicht daran scheiterten, bestimmten gesetzlichen Auflagen der Thora zu entsprechen, sondern daran, dass sie «den Weg des Glaubens abwiesen und meinten, ihre Gehorsamsleistungen müssten sie ans Ziel bringen» (Römer 9,32; Gute Nachricht Bibel). Der Apostel Paulus, ein gesetzestreuer Pharisäer, erkannte die frappierende Wahrheit, dass Gott nie wollte, dass er aus sich heraus Gerechtigkeit erlangte, indem er das Gesetz hielt. Verglichen mit der Gerechtigkeit, die Gott gewillt war, ihm aus Gnade zuteilwerden zu lassen, verglichen mit seiner Teilhabe an Gottes eigener Gerechtigkeit, die ihm durch Christus gegeben war, wäre sie (um noch das Geringste zu sagen!) als wertloser Dreck zu betrachten (Phil 3,8-9).

Винаги е била Божията воля да споделят Неговата праведност с Неговите хора като дар. Защо? Защото той е милостив (Фил 3,8-9). Как да получим този подарък, който се предлага доброволно? Като вярваме в Бога и вярваме в Неговото обещание да ни го даде. Послушанието, което Бог иска да практикуваме, се храни с вяра, надежда и любов към него. Призивите за практикуване на послушание, които срещаме в Писанията и заповедите, които намираме в Стария и Новия Завет, произхождат от благодатта. Ако вярваме в Божиите обещания и вярваме, че те ще бъдат осъществени в Христос и след това в нас, тогава според тях ние наистина ще искаме да ги живеем истински и истински. Животът на неподчинение не се основава на доверие и не може (все още) да откаже да приеме обещаното му. Само вярата, надеждата и любовта, произтичащи от послушанието, прославят Бога; защото само тази форма на послушание свидетелства за това кой наистина е Бог, както ни е разкрил в Исус Христос.

Der Allmächtige wird sich uns gegenüber weiterhin gnädig erweisen, ob wir nun seine Gnade annehmen oder uns ihr gegenüber verweigern. Seine Güte spiegelt sich zweifelsfrei teilweise schon darin wider, dass er auf unseren Widerstand seiner Gnade gegenüber nicht eingeht. So zeigt sich Gottes Zorn, indem er unserem «Nein» ihm gegenüber seinerseits ein «Nein» entgegensetzt, um auf diese Weise sein uns in Gestalt Christi gewährtes «Ja» zu bekräftigen (2. Kor 1,19). Und des Allmächtigen «Nein» ist ebenso mächtig wirksam wie sein «Ja», weil es Ausdruck seines «Jas» ist.

Няма изключения от благодатта!

Es ist wichtig zu erkennen, dass Gott keine Ausnahmen macht, was seine höheren Ziele und heiligen Bestimmungen für sein Volk anbelangt. Aufgrund seiner Treue wird er uns nicht aufgeben. Er liebt uns vielmehr in Vollkommenheit – in der Vollkommenheit seines Sohnes. Gott will uns verherrlichen, auf dass wir ihm mit jeder Faser unseres Ichs vertrauen und ihn lieben und dies auch in unserem von seiner Gnade getragenen Lebenswandel in Vollkommenheit ausstrahlen. Damit tritt unser ungläubiges Herz in den Hintergrund, und unser Leben spiegelt unser Vertrauen auf Gottes, aus freien Stücken gewährte Güte in reinster Form, wider. Seine vollkommene Liebe wird uns ihrerseits Liebe in Vollkommenheit schenken, indem sie uns absolute Rechtfertigung und letztendlich Verherrlichung zuteilwerden lässt. «der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird’s auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu» (Phil 1,6).

Wäre Gott uns gegenüber gnädig, um uns dann letztendlich gleichsam unvollkommen zurückzulassen? Wie wäre es, wenn im Himmel nur noch Ausnahmen die Regel stellten – wenn ein Mangel an Glauben hier, eine Lieblosigkeit da, ein wenig Unversöhnlichkeit hier und ein bisschen Verbitterung und Groll da, ein wenig Missgunst hier und ein bisschen Selbstüberheblichkeit da nichts ausmachten? Welchen Zustand hätten wir dann? Nun, einen, der dem im Hier und Jetzt gliche, aber für immer fortbestünde! Wäre Gott tatsächlich barmherzig und gütig, wenn er uns in einem derartigen «Ausnahmezustand» ewiglich beliesse? Nein! Letztendlich lässt Gottes Gnade keine Ausnahmeregelungen zu – weder hinsichtlich seiner obwaltenden Gnade selbst, noch bezüglich der Herrschaft seiner göttlichen Liebe und seines von Wohlwollen geprägten Willens; denn sonst wäre er nicht gnädig.

Какво можем да противопоставим на онези, които злоупотребяват с Божията благодат?

Indem wir Menschen die Nachfolge Jesu nahebringen, sollten wir sie lehren, Gottes Gnade zu verstehen und zu empfangen, anstatt sie zu verkennen und sich ihr aus Stolz zu widersetzen. Wir sollten ihnen helfen, in der Gnade, die Gott ihnen im Hier und Jetzt entgegenbringt, zu leben. Wir sollten sie erkennen lassen, dass der Allmächtige unabhängig ihres Tuns seiner selbst und seinem ihrem Guten verpflichteten Ziel treu sein wird. Wir sollten sie in der Erkenntnis stärken, dass Gott eingedenk seiner Liebe zu ihnen, seiner Barmherzigkeit, seines ihm eigenen Wesens und seiner sich selbst gesetzten Zweckbestimmung jeglichem Widerstand gegenüber seiner Gnade unbeugsam gegenüberstehen wird. Das führt dazu, dass wir eines Tages alle der Gnade in ganzer Fülle teilhaftig werden und ein von seiner Barmherzigkeit getragenes Leben führen können. So werden wir voller Freude die damit verbundenen «Verpflichtungen» eingehen – ganz im Wissen um das Privileg, ein Kind Gottes in Jesus Christus, unserem älteren Bruder, zu sein.

от д-р. Гари Деддо


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